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Buchtipps - Spannung

Die junge Studentin Ann kann nicht glauben, dass ausgerechnet ihr Vater für das Verschwinden junger Mädchen verantwortlich sein soll. Die Polizei hingegen ist sich sicher, den Fall gelöst zu haben. Ann beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln und gerät dabei selbst in Gefahr. Romy Hausmann ist mal wieder ein düsterer Thriller mit genialen Wendungen und überzeugenden Charakteren gelungen. Absolute Empfehlung!

Phil setzt bei einem Einsatz gegen häusliche Gewalt nicht nur ihre Karriere bei der Polizei auf's Spiel. Das Opfer, Tempe, möchte sich bei ihr revanchieren , überschreitet dabei aber jegliche Grenzen. Mit der Zeit bekommt Phil immer mehr das Gefühl, dass mit Tempe etwas nicht stimmt und sie beschließt, ihre dunkle Vergangenheit zu durchleuchten. Robotham ist mal wieder eine geniale Story gelungen, die mich direkt in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat!

Anelie Andersson ist Polizistin mit Leib und Seele. Doch in dem kleinen Dorf im Norden Schwedens gibt es selten spannende Fälle zu lösen. Bis eines Tages der der 17-Jährige Stellan verschwindet. Anelie tappt lange im Dunkeln, bis sie erfährt, dass Stellan nicht der erste ist, der in dieser Gegend auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Ein spannender Kriminalfall mit der düsteren Atmosphäre Schwedens.

Hier kommt er, der vierte Teil der eigentlich - aus gutem Grund - abgeschlossenen Trilogie um die Kommissarin Hulda. Diesmal geht es nicht um sie, sondern um ihren Nachfolger, Helgi. Der muss für eine Weiterbildung einen alten Fall untersuchen, der plötzlich sehr akut wird: in den 1980er Jahren gab in einem alten Tuberkulose-Sanatorium gräßliche Morde. Ragnar Jonasson schafft es grandios, uns mit einem neuen Kommissar in Huldas Umwelt vertraut zu machen (Helgi liebt Bücher) - und der Fall ist spannnend und vielschichtig!

Ein neuer Ken Follett - diesmal aus der Gegenwart bzw. nahen Zukunft: Er stellt die Frage, wen oder was es heute braucht, bis es zu einem Atomkrieg kommt. Virtuos erzählt er in verschiedenen Erzählsträngen um eine Tschaderin auf der Flucht, einen CIA-Agentin in der Sahara, der eine Drogenlieferung verfolgt, einen chinesischen Geheimdienstler und - die amerikanische Präsidentin. Unaufhaltsam steuert die Handlung auf den Untergang zu ... Spannend und verstörend - und vor allem gegen Ende kaum aus der Hand zu legen.

Alle Jahre wieder kommt (mindestens) ein neuer Fitzek - und dieser ist wieder besonders spannend. Feline wird entführt - und neben Mutter und Vater macht sich auch der schon aus dem Augensammler bekannte Privatdetektiv Alexander Zorbach auf die Suche nach dem verschwundenen Mädchen. Wichtigster Hinweis ist Felines Musik-Playlist, mit der sie versucht, Hinweise auf ihr Gefängnis zu geben. Eine interessante Idee, gewohnt makaber und verzwickt.

Ulla, eine gestandene Frau um die Sechzig, zieht spontan ins Haus ihrer Mutter in Oberbayern - Helga hatte sie als Kind verlassen und sich wenig später das Leben genommen. Dort entdeckt sie Audiokassetten, die Helga vor ihrem Tod für sie aufgenommen hatte. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Chance auf Verstehen? Ein psychologischer Krimi aus der Feder von Ellen Sandberg - aber auch ein Familienroman um die alten, aber immer neuen Fragen von Schuld und Vergebung, Mutterliebe und Überleben.

Nach einer schlimmen Scheidung kehrt Cal dem Leben als Polizist in der Großstadt den Rücken zu. So bezieht er ein Cottage in einem beschaulichen Dorf, dessen Bewohner:innen ihn überraschend offen aufnehmen. Doch schon bald muss Cal feststellen, dass dieses Dorf Geheimnisse hütet, in die er sich besser nicht eingemischt hätte.. Eine spannende, ehrliche Geschichte über Gemeinschaft, Vorurteile und eine gefährliche Suche.

Illustrierte Lieblingsbücher - so heißt die Reihe kleiner Buchkunstwerke, die Kat Menschik auf das wunderbarste illustriert hat. Diesmal ist es zum zweiten Mal ein Krimi aus der Feder von Volker Kutscher. Der Fürsorgezögling Fritze Thormann beobachtet einen Selbstmord während der olympischen Spielen 1936 und gerät zwischen die Räder von Gestapo und Justiz. Aus seinem Versteck kann er nur per Brief mit seiner Freundin und der Pflegemutter Kontakt aufnehmen - und aus diesen Briefen besteht der packende Krimi, der die Atmosphäre der 1930er Jahre in Berlin erfahrbar macht.

Mal wieder ein echt gelungener Spannungsroman von Paula Hawkins! Drei Frauen, deren Leben durch einen jungen Mann miteinander verbunden sind. Als er tot aufgefunden wird, geraten sie alle in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Jede von ihnen hat ihr eigenes, leidvolles Schicksal zu tragen, nichts zu verlieren und ein Motiv. Die Autorin schafft es mal wieder, die Spannung ohne Unterbrechung zu halten - ein durchweg mitreißender psychologischer Krimi!