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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783938759042
Sprache: Deutsch
Umfang: 66 S.
Format (T/L/B): 0.5 x 19 x 17 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Das Kinder - Verwirr - Buch ist wohl eines der bekanntesten Werke von Joachim Ringelnatz. Ein Klassiker. Die Frage, ob dieses Buch nicht eher die Eltern verwirrt als die Kinder ist ungelöst. Zumindest klärt es auf mit Texten wie: 'Den Unterschied bei Mann und Frau / Sieht man durchs Schlüsselloch genau'. Dazu gibt es weitere Gedichte und Geschichten und nicht zuletzt eine Anleitung zum Bau einer Windmühle. Ein typisches Kinder- und Jugendbuch ist es dennoch nicht. Aber ein wunderbares Buch zum Verschenken. Endlich als Taschenbuch und ganz originalgetreu nach der Auflage von 1931 wieder herausgegeben. Mit allen Originalbildern und Texten.

Autorenportrait

Joachim Ringelnatz (1883 - 1934) hieß bürgerlich Hans Bötticher und war Schriftsteller, Maler und war ein sehr bekannter und populärer deutscher Lyriker des 20. Jahrhunderts. Das Gymnasium musste er abbrechen und so ging er als Schiffsjunge und Matrose zur See. Später, nach dem Abschluss einer kaufmännischen Lehre, arbeitete er in verschiedenen Berufen, zuletzt als Bibliothekar der gräflichen Familie Yorck von Wartenburg in Schlesien. Zum Ersten Weltkrieg meldete er sich freiwillig und erlebte ihn zunächst als Maat und später als Leutnant zur See und Kommandant eines Minensuchbootes. 1920 erschien sein Gedichtband 'Turngedichte', mit dem der Dichter und Vortragskünstler bekannt wurde. 1923 knüpfte er an diesen Erfolg mit seinem Gedichtband 'Kuttel Daddeldu' an. 1928 erschien 'Als Mariner im Krieg', 1931 dann das 'Kinder-Verwirr-Buch'. Sehr populär wurde Joachim Ringelnatz durch seine unkonventionelle und spielerische Lyrik. Eine Mischung aus Seemannsgarn, Moritaten, sanfter Verzweiflung, Nichtsnutz-Erkenntnissen und bitterer Zeitkritik traf das Lebensgefühl der 1.-Weltkriegs-Generation. Ringelnatz' tiefer Ernst wurde über die spaßigen Dichtungen jedoch vielfach nicht wahrgenommen. Nach der Machtergreifung der Nazis erhielt Ringelnatz 1933 Auftrittsverbot, seine Veröffentlichungen wurden beschlagnahmt und seine Bilder fielen unter die Kategorie 'entartete Kunst'. Schwer an Tuberkulose erkrankt verstarb er verarmt im Jahre 1934 in Berlin.